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Saisonverlauf

14. Spieltag: Berliner AK 07 – RB Leipzig

Und morgen geht’s schon wieder rund im Gehege von Red Bull. DIE ROTEN BULLEN dürfen endlich wieder auf die Weide. Nach nur 2 Tagen Pause nach dem Achtelfinale im Wernesgrüner Sachsenpokal gegen den Bischofswerdaer FV 08, welches souverän mit 2:0 gewonnen werden konnte befinden sich die Jungs von Cheftrainer Peter Pacult schon auf der Reise in die Hauptstadt. Morgen empfängt der Berliner AK 07 DIE ROTEN BULLEN am 14. Spieltag im Poststadion zu Berlin, Anpfiff ist um 14.00 Uhr.

Eigentlich sollte ursprünglich am Sonntag, dem 20.11.2011, gespielt werden. Der DFB hat das Spiel aber aufgrund des Totensonntags auf Samstag vorgezogen. Was Peter Pacult davon hält, könnt ihr  >> HIER << nachhören!

Die Berliner sind neu in der Regionalliga Nord, aber keine Unbekannten für DIE ROTEN BULLEN. Bereits im Winter diesen Jahres verbrachten beide Mannschaften das Trainingslager gemeinsam in der Türkei und residierten im gleichen Hotel.

Der BAK wurde am 15. Dezember 1907 in Berlin-Wedding als „Berliner Athletik-Klub 07“ gegründet und war ursprünglich im Wesentlichen in den Laufdisziplinen aktiv – etliche Deutsche Meisterschaften zählen zu den entsprechenden Erfolgen. Vom Berliner AK 07 wurde bereits ein Vorläufer des heute weltbekannten Berlin-Marathon ins Leben gerufen, allerdings in einer Zeit ohne entsprechende mediale und wirtschaftliche Begleitung und daher weitgehend unbekannt.

Schon ab 1908 verfügte der Berliner AK 07 über eine Fußballabteilung. Aber erst zwischen 1991 und 1999 machte der Verein fußballerisch auf sich aufmerksam und schaffte den Durchmarsch aus der Kreisliga A bis in die Nordstaffel der Oberliga Nordost. In der Saison 2010/2011 stieg der Verein in die Regionalliga Nord auf.

Mit dem Anschluss der BSV Mitte, die zuvor als BFC Güneyspor und Fenerbahce Berlin gespielt hatte, wurde der BAK im Jahr 2004 zu einem “multikulturellen” deutsch-türkischen Verein. Im Juni 2006 wurde eine Kooperation mit dem türkischen Erstligisten Ankaraspor bekanntgegeben. Diese Zusammenarbeit sah insbesondere die Ausbildung von Spielern für Ankaraspor vor, kam aber beim Verein in Berlin nie zum Tragen, weil der türkische Verein Ankaraspor in der Saison 2005/06 am letzten Spieltag gerade noch den Klassenerhalt geschafft hatte.

Im 99. Jahr des Bestehens des BAK wurde am 6. Juli 2006 auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung die Umbenennung des Vereins in Berlin Ankaraspor Kulübü 07 e.V. beschlossen und Ahmet Gökcek, der in Ankara lebende Sohn des dortigen Bürgermeisters, zum 1. Vorsitzenden gewählt.

Mit der Namensänderung einher ging auch der Verzicht auf die eigentlichen Traditionsfarben rot-weiß zu Gunsten der Farben von Ankaraspor, blau und weiß.

Zu Beginn der Saison 2007/08 kündigte Ankaraspor überraschend das finanzielle Engagement bei BAK auf. Daraufhin verließ fast die gesamte Mannschaft den Verein. Mit einer verstärkten A-Jugend hat der Verein den Klassenerhalt geschafft. Auch die Saison 2008/09 schaffte das Team gerade noch und konnte an den letzten Spieltagen den Abstieg verhindern. Als Trainer fungierte dabei für den in den Vorstand gewechselten Bülent Güpndogdu als Neuer auf der Bank Ersan Parlatan. In der Saison 2009/10 belegte der BAK in der Oberliga den 10. Tabellenplatz. Saisonhöhepunkt war jedoch der Gewinn des Berliner Landespokals, den man mit einem 1:0-Finalsieg über den BFC Dynamo sicherstellte. Damit qualifizierte sich der Verein erstmals für den nationalen DFB-Pokal. Dort traf der BAK in der 1. Hauptrunde auf den Bundesligisten 1. FSV Mainz 05, kam aber über ein knappes 1:2 nicht hinaus und schied damit aus.

Mit Bescheid vom 15. April 2011 nahm der Verein wieder seinen alten Namen an.

Nach einem 3. Tabellenplatz Saison 2010/11 stieg der Berliner AK in die Regionalliga auf, weil die vor den Berlinern platzierten Mannschaften des Torgelower SV Greif sowie des FC Hansa Rostock II aus finanziellen Gründen auf den Aufstieg verzichtet hatten. Um den sportlichen Ansprüchen in der Regionalliga gerecht zu werden, wurde Jens Härtel als neuer Cheftrainer verpflichtet, der bis dahin als Co-Trainer beim SV Babelsberg 03 beschäftigt war. (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_AK_07)

Eben jener Jens Härtel hat die Verbindung zu seinen 3 ehmaligen Schützlingen Daniel Frahn, Stefan Kutschke und Marcus Hoffmann immer gehalten. Speziell Daniel Frahn baute er mittels zusammengeschnittener Tore aus seiner Zeit in Babelsberg wieder auf, als es mal nicht so lief bei RB Leipzig in der vergangenen Saison. Man kennt sich und schätzt sich sehr. Härtel hält sehr viel von Daniel Frahn und glaubt, wie wir auch, fest daran, dass er mit den ROTEN BULLEN seinen Weg in die Bundesliga machen wird.

Also Leute, morgen geht’s in die Hauptstadt. LET’S GO RED BULLS!

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